Corona-Erkrankung und GG1,1, "Schutz der Menschenwürde" und GG2,2, "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit".

 

 Viele Betroffene, die sich an die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranke wenden äußern sich auch besorgt über die gegenwärtige "Corona-Oandemie" und die zu ihrer Eindämmung getroffenen Maßnahmen. Der Tenor der meisten Meinungen ist kritisch, Zitat: „Wovon soll uns diese Corona- Hysterie ablenken?“

 

Laut Medizinrecht ist jeder Arzt zur wahrheitsgemäßen medizinischen Aufklärung verpflichtet (s. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, a.a.O., S. 154/155)

 

Auf Grund ihrer im Netz verfügbaren Videos und Interviews sind mir bis jetzt auf Grund ihrer sorgfältigen, ausgewogenen und am Patientenwohl orientierten Darstellungsweise der Risiken und Nebenwirkungen der Corona-Erkrankung besonders die Mediziner Dr. med. Bodo Schiffmann, Dr. med. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, Prof. Dr. med. Sucharit BhakdiHans-Joachim Maaz, Prof. Dr. Raphael Bonelli, und Dr. Leonard Coldwell aufgefallen, was natürlich andere brauchbare Informationen aus weiteren Quellen nicht ausschließt. 

 

Ich empfehle grundsätzlich, sich immer auch selbst zu informieren und sich selber eine Meinung zu bilden.

Denn: der Patient hat das letzte Wort. Ohne persönliche Einwilligung des Patienten darf laut Medizinrecht weder eine medizinische Behandlung noch eine Prophylaxe stattfinden (s. Pschyrembel, a.a.O., S. 419), andernfalls eine medizinische Behandlung oder Prophylaxe Körperverletzung darstellt und gemäß §223ff StGB strafbar ist.

 

In diesem Zusammenhang ist es interessant, sich die politischen Grundgesetzänderungen anzuschauen, die angesichts einer ja nur vorübergehenden Erkrankung als unverhältnismäßig und möglicherweise längerfristig, also länger als die Corona-Krise dauern wird, angesehen werden könnten.

 

Wie lange diese jetzt angekündigten Grundgesetzänderungen z.B. im Hinblick auf mögliche Zwangsimpfungen und die damit einhergehende Einschränkung des Grundrechtes „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ offenbar schon im Gespräch sind, zeigt meines Erachtens das sogenannte „Masernschutzgesetz“, Deutscher Bundestag, 19. Wahlperiode, Drucksache 19/13452, S. 41, Zitat: „Zu Artikel 1 Nummer 7 (§13 Absatz 4 IfSG). In Artikel 1 Nummer 7 ist § 13 Absatz 4 wie folgt zu fassen: „(4) Zum Zwecke der Feststellung einer überdurchschnittlichen Sterblichkeit (Mortalitätssurveillance) übermitteln die statistischen Ämter der Länder ab dem 1. Juli 2020 den zuständigen Landesgesundheitsbehörden die ihnen durch die Standesämter übermittelten Sterbefälle am folgenden Arbeitstag. Die statistischen Ämter der Länder bereiten dafür die eingehenden Einzeldaten auf und nehmen dabei eine Mehrfachfallprüfung vor. Folgende Daten werden übermittelt: 1. Geschlecht der verstorbenen Person, 2. Jahr und Monat der Geburt der verstorbenen Person, 3. Todestag oder Todeszeitraum, 4. Landkreis oder kreisfreie Stadt des Sterbeortes, bei im Ausland verstorbenen Person den Staat des Sterbeortes, 5. Landkreis oder kreisfreie Stadt des letzten Wohnortes der verstorbenen Person. … Inwiefern eine Anpassung von § 16 Bundesstatistikgesetz bezüglich der Geheimhaltung erforderlich ist, muss in diesem Zusammenhang geprüft und nötigenfalls berücksichtig werden.“ Zitat Ende.

 

Verfassungsklage ist in Vorbereitung

 

Eine Verfassungsklage von Medizinern gegen die Grundrechtsveränderung dieser in jedem Fall der gesetzgebenden Gewalt entzogenen Grundrechte „Schutz der Menschenwürde“ und „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit* ist in Vorbereitung.

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    Das Grundrecht Artikel 2, Absatz 2: "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" schließt eingedenk der Medizingräuel der Nazis medizinische Zwangsmaßnahme ausnahmslos aus.

Das GG 2,2 wurde bewußt als Reaktion auf die medizinischen Gräuel der Nazimedizin nach 1945 neu geschaffen, um eine Wiederholung der medizinischen Willkür und Menschenverachtung zu verhindern, darunter auch Zwangsimpfungen (s. Ernst Klee: Ausschwitz. Die NS-Medizin und ihre Opfer, Fischer-Verlag 1197, S, 22 Kapitel „Abspritzen“)  

 

·         Das Grundrecht Art. 2, Abs. 2: "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" ist unantastbar. 


"Soweit es reicht, dürfen Leben und körperliche Unversehrtheit in keinem Fall angetastet werden und sind sie wegen Art. 79 Abs. 3 sogar der Disposition des verfassungsändernden Gesetzgebers entzogen." (zitiert aus: Pieroth/Schlink: Grundrechte. Staatsrecht II, 20. neubearb. aufl. Heidelberg 2004, S. S. 96)

"Impfzwang" wird unter "Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit..." direkt genannt. (s. BVerwGE 9, 78779), zitiert aus: Pieroth/Schlink: Grundrechte. StaatsrechtII, 20. neubearb. Aufl. Heidelberg 2004,ebend. S. 94. 

 

Karlsruher Urteil zu GG1,1: Schutz der Menschenwürde

 

Es gibt bereits ein gültiges Urteil über eine frühere geplante Einschränkung der unverletzlichen Grundrechte, Art. 1 Abs. 1: „Schutz der Menschenwürde“ und Art. 2 Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ aus dem Jahre 2006.

 

·         2006 Urteil Karlsruhe: „Der Schutz der Menschenwürde ist strikt und einer Einschränkung nicht zugänglich,“ so Hans-Jürgen Papier, Gerichtspräsident des Karlsruher Verfassungsgerichtes, zitiert in Artikel: „Karlsruhe verbietet Flugzeug-Abschuß“, Fränkischer Tag, 16. Februar 2006.

 

Unsere Politiker erinnern immer wieder an die Naziverbrechen und fordern, daß sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht mehr wiederholen dürfen. Nein, das dürfen sie wirklich nicht!

 

Und genau deshalb darf es keine Grundgesetzänderungen der unverletzlichen Grundrechte GG1,1: Schutz der Menschenwürde und GG2,2,: Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit geben. 

 Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 26.03.2020